Afrikanische Eierschlange

Afrikanische
Eierschlange

dasypeltis scabra

Es gibt 5 Arten




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Kennzeichen: 
Der Kopf der Schlange ist klein und setzt sich kaum vom Hals ab. Die Augen
weisen senkrecht stehende Pupillen auf. Die Schnauze ist abgerundet. Es
sind 3 – 9  sehr kleine aber funktionslose Zähne im Gewebe der
Oberkieferhälfte verborgen. Die unteren Dornfortsätze der Rückenwirbel,
die mit einem zahnschmelzartigen Überzug versehen sind, haben die
Speiseröhre durchbrochen und ragen weit in sie hinein.

Herkunft: 
Die Afrikanische Eierschlange kommt in Südarabien und von Ost- und
Zentral- bis nach Südafrika vor. Sie lebt bevorzugt auf Bäumen aber auch
auf dem Boden in trockenen Busch und Waldgebieten. Sie ist eine
hervorragende Kletterin und man findet sie oft in der Nähe von
Vogelnestern .

Länge:  Sie
kann zwischen 70-90 cm lang werden.

Haltung: 
Eine gut gepflegte Afrikanische Eierschlange kann im Terrarium gut 10
Jahre alt werden. Anfänglich kann es passieren, das die Schlange sich
angriffslustig zeigt, sie beißt aber ganz selten zu, da ihre kleinen
Zähne die Haut nicht durchdringen können, gibt es auch keine
Verletzungen. Man sollte die Schlange in einem mittelgroßen
Trockenterrarium mit Sandboden, einigen Steinen, Kletterästen, vielleicht
ein paar eingetopften Pflanzen und einem Wassergefäß pflegen. Sie
braucht auch eine Bodenheizung. Die Beleuchtung sollte am Tage schon 10-12
Stunden in Betrieb sein.  Die Tagestemperatur sollte zwischen
22-30°C liegen, nachts sollte die Temperatur um einige Grad absinken.

Futter: 
Die Nahrung der Schlange besteht ausschließlich aus Vogeleiern, denen sie
vor allem in der Nacht , in der Zeit wo sie besonders aktiv ist.
nachstellt. Eine erwachsene Eierschlange, deren Kopf kaum fingerdick ist,
kann ohne große Schwierigkeiten ein Hühnerei bewältigen. Man sollte
aber nur kleine Eier verfüttern. Die Eierschlange kann mit der Zeit sehr
zahm werden, so das sie Hühnereier und Taubeneier aus der Hand
nimmt.  Man sollte die Schlange am Abend füttern, da sie zu diesem
Zeitpunkt die dargeboten Eier gern annimmt. Stößt die Schlange nun auf
ein Ei, reißt sie ihr Maul weit auf, drückt das Ei gegen eine Unterlage
und beginnt den Schlingakt an der spitzen Seite des Eies. Die Haut an der
Halsregion und die Wände der Mundhöhle dehnen sich dabei ungemein. Das
Ei wird dann hinuntergewürgt, durch Muskeln gegen die mit Schmelz
überzogenen Wirbelfortsätze gedrückt und aufgeschlitzt. Die
Eiflüssigkeit  fließt in den Magen und die Schale wird wieder
ausgewürgt. Sie legt im Frühjahr und Sommer gelegentlich Fastenpausen
ein.

Eigenarten: 
Die  Afrikanische Eierschlange verhält sich bei Menschen
nicht  sehr angriffslustig. Sie rollt sich bei Gefahr zusammen und
wieder auseinander wobei die Schuppen aneinander reiben und dadurch
entsteht ein raspelndes Geräusch. Sie bläst ihren Körper auf  und
stößt wütend auf den vermeintlichen Feind vor. Die Schlange ist völlig
harmlos. In ihrer Färbung und ihrem Verhalten ähnelt sie der giftigen
Nachtotter ( causus rhombeatus ) und wird daher öfter mit ihr verwechselt
und deshalb auch getötet.

 


dasypeltis scabra

 

 

dasypeltis inornata

   
Man kann es kaum glauben, aber
sie        schafft es.

 

dasypeltis inornata