Das Klima Im Brutapparat

Das Klima im Brutapparat
 

Im Inkubator muß die Bebrütungstemperatur und Luftfeuchtigkeit genau eingehalten werden. Schlangeneier neigen auf Grund ihrer dünnen Kalkschale zum Austrocknen, deshalb muß eine gleichmäßige hohe Luftfeuchtigkeit von mindestens 90% vorhanden sein. Die Bebrütungstemperatur liegt für Schlangeneier  im Bereich von 27 bis 28°C. Eier von Königsnattern werden bei Temperaturen von 27 bis 28°C und Pythoneier von 30 bis maximal 32°C bebrütet.  Zu hohe oder zu niedrige Temperaturen können zu Missbildungen führen.

Die Eier werden in ein feuchtigkeitsspeicherndes Substrat eingebettet. Geeignet sind zum Beispiel Vermiculit, Schaumstoff, Sand oder Terrarienmoos. Dieses Bodenmaterial wird während der Bebrütungsdauer leicht feucht gehalten.

 

Kontrolle ist sehr wichtig!

Nicht nur Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen regelmäßig kontrolliert werden, sondern auch der Zustand der Eier sollte beobachtet werden. Bei zunehmender Verfärbung und Schimmelbildung ist ein Ei abgestorben und sollte entfern werden. Falls es aber mit anderen Eiern eng verbunden ist, kann es sein, das es besser ist das Ei im Brutapparat zu belassen, da beim Loslösen die anderen Eier beschädigt werden. Schimmelbildung ist zumeist ein Hinweis auf Staunässe, hier muss gelüftet und das Substrat überprüft werden.

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