Der Baumschnüffler

ahaetulla nasuta

 

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( Sri Lanka )

Kennzeichen:  Die Schlange hat einen lanzenförmigen Kopf mit einer rüsselartig verlängerten Nasenspitze. Die Augen sind auffallend groß und die schlitzförmigen, waagerecht stehenden Pupillen sind in der Mitte verengt. Damit kann der Baumschnüffler beidäugig räumlich sehen.

Herkunft:  Der Baumschnüffler ist vom tropischen Südost-Asien von Sri Lanka über weite Teile Indiens bis nach Hinterindien anzutreffen.  Er lebt die meiste Zeit auf Bäumen und verlässt sie nur ganz selten. Die Schlange liegt auf Ästen und Zweigen, wobei ein großer Teil des Körpers in der Luft hängt. Ahaetulla nasuta kriecht mühelos und äußerst sicher von Ast zu Ast.

Länge:  bisweilen über 150 cm

Haltung:  Um den Baumschnüffler so zu pflegen, dass er sich auch wohl fühlt, sollte man ihn in einem geräumigen, hohen Regenwald-Terrarium mit reich verzweigten Kletterästen und reichlichem Pflanzenwuchs halten. Als Bodengrund sollte man Lauberde oder Torf verwenden. Ein großer Wasserbehälter darf nicht fehlen, dagegen aber eine Bodenheizung, da der Baumschnüffler die Äste nur selten oder gar nicht verlässt.  Die Schlange liebt es, wenn sie am Tage 2- 3 mal besprüht wird. Sie braucht eine ganztägige Beleuchtung, da die Schlange Sonnenlicht  und Temperaturen zwischen 23- 28°C liebt. Sie ist tagaktiv.

Futter:  Die Nahrung des Baumschnüfflers besteht fast ausnahmslos aus Echsen. Selten werden Mäuse oder Vögel gefressen. Man sollte der Schlange wöchentlich 1- 3 Eidechsen in der Größe der Mauereidechse als Futter anbieten, die sie in ihrer eigenen Weise mit S-förmig gebogenem Vorderleib und unter wippender Bewegung mit großer Zielsicherheit blitzschnell erfasst. Eine erjagte Echse wird nicht umschlungen, sondern so lange mit der Schnauze festgehalten bis sie tot ist. Das Beutetier ist nach ca. 10 Minuten tot, nachdem es von den weit hinten im Rachen sitzenden Furchenzähnen vergiftet worden ist.

Eigenschaft:  Der Baumschnüffler ist schwach giftig und etwas bissig, so dass, wie bei allen Trugnattern, bei der Pflege Vorsicht geboten ist.


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