Eierlegende Schlangen

Eierlegende Schlangen
 

 

Die meisten Schlangen legen Eier ab, sie werden daher als ovipar bezeichnet. Der große dotterhaltige Follikel wird im Eierstock angebildet und bei der Paarung befruchtet. Aus der Vereinigung von Eizelle und Samenzelle entwickelt sich auf dem Dotter der Embryo. Der Embryo ernährt sich von dem gehaltvollen Dotter, der über den Dottersackstiel mit seinem Darminneren verbunden ist. Zum Zeitpunkt der Eiablage ist der Embryo kaum sichtbar. Er entwickelt sich jedoch sehr schnell und verbraucht dabei den Dotter.

Das Schlangenei ist bei den meisten Arten oval bis länglich. Während der langsamen Wanderung durch den Eileiter werden von den Schalendrüsen, Schalenhaut und die Kalkschale aufgelagert. Im Vergleich zum Hühnerei ist die Schale dünner und nachgiebiger.

 

Anordnung der Eier bei einer Schlange


Eiablage bei der gewöhnlichen Königsnatter

( lampropeltis getulus )

 

 

 

 

 

 

Pythonschlangen zeigen ein regelrechtes Brutverhalten. Die Weibchen schlingen sich vorsichtig um die Eier und regeln sogar durch Muskelkontraktionen die Bebrütungstemperatur. Die ausgeprägte Brutpflege erlaubt bei diesen Schlangen den Versuch der Naturbrut.

 

 

Aber Vorsicht!  Pythonweibchen verteidigen ihr Gelege. Bei Bedrohung schnellen sie vor und beschädigen dabei unter Umständen die Eier, die in den Körperschlingen eingebettet sind.

 

 

zurück