Erfahrungsbericht
Die Fortsetzung
| Am
17.07.2001 war es nun soweit. Die ersten Risse in den Schlangeneiern
waren zu sehen. Die Spannung war nun doch sehr groß, wie viele
Jungschlangen werden am Ende das Licht der Welt erblickt haben. Für
mich sind das ganz neue Erfahrungswerte, da es das erste Mal für mich
ist, mit Schlangen zu züchten. Man hat zwar so etwas schon mal
vielleicht im Fernsehen gesehen, aber so etwas Live zu sehen ist schon
sehr interessant.
Leider sind aus insgesamt 15 Eiern nur 10 Schlangen geschlüpft. 5 Jungschlangen haben es nicht geschafft. Die Embryos sind im Ei schon abgestorben gewesen. Bei den anderen Schlangen lief alles problemlos ab. Nach ca. 12- 13 Tagen begannen sich die Kleinen das erste Mal zu häuten. Drei Tage später habe ich versucht, ihnen die erste kleine nackte Maus anzubieten. Zwei haben sofort zugeschnappt und die Maus problemlos verzehrt. Die anderen haben sich noch etwas zurückgehalten. Ich versuche es nun immer ca. alle 3- 4 Tage wieder. Vier Jungschlangen haben nun schon mehrere Babymäuse verzehrt. Sechs haben nach fast einem Monat immer noch nicht gefressen, so daß ich mich gezwungen sah, hier einzugreifen. Ich habe meinen Freund, den Schlangenzüchter Klaus Hoppe, angerufen und ihn gebeten, mal nach meinen Kleinen zu sehen, was er natürlich auch gemacht hat. Er brachte auch gleich aufgetaute Mäuseschwänze mit. Nun zeigte er mir, wie man bei so kleinen Schlangen eine Zwangsfütterung vornimmt, mit den besagten Mäuseschwänzen. Was ich selber natürlich auch gleich ausprobiert habe. Es hat sofort geklappt. :-))
Fazit: Es ist trotz aller Widrigkeiten, die es hierbei geben kann, schon ein schönes Hobby. Wer die Möglichkeit und Zeit für eine eigene Schlangenzucht hat, sollte es unbedingt mal ausprobieren. Es ist wirklich sehr interessant.
Unten geht es weiter zu meinem kleinen Bericht zur Zwangsfütterung.
ca. 5 Monate alt
Die Jungschlangen.
Hier mal aus der Nähe.
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![]() ca. 2Wochen alt |
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Es klappt immer besser |